Case Study:
Brüninghoff Group

Staub? Kein Problem. Sauberkeit? Gewoon praktisch.

Wie die Brüninghoff Group mit Lavans-Wischern die Betonfertigteil-Produktion effizienter, sicherer und nachhaltiger macht.

Ergebnisse auf einen Blick

ca. 20%

schnellere Reinigung pro Schalung

0 l

Wasser & Chemie im Einsatz

↓ Kosten

Entsorgung & Einwegtücher entfallen

Die Ausgangslage: Wo Präzision auf Staub trifft

Im modernen Bauen ist Beton ein zentraler Werkstoff. Für die Brüninghoff Group ist er jedoch Teil eines ganzheitlichen, nachhaltigen Materialkonzepts – intelligent kombiniert im Sinne des hybriden Bauens. Seit 1974 realisiert die Unternehmensgruppe aus Heiden (NRW) anspruchsvolle Bauprojekte in Holz, Beton, Metall und Hybrid. Was außen elegant aussieht, beginnt innen mit einem hochindustrialisierten Produktionsprozess: Betonfertigteile werden in aufwendigen Schalungsformen gegossen und getrocknet – in einem Umfeld, das eine ganz eigene Herausforderung mit sich bringt.

Bei der Produktion von Betonfertigteilen entsteht auch immer Staub. Dieser feine Betonstaub lagert sich auf Verschalungen, Maschinen und in der gesamten Produktionshalle ab. Eine saubere Verschalung ist dabei keine Frage der Ästhetik, sondern der Qualität: Verunreinigungen auf der Schalungsoberfläche übertragen sich direkt auf die Oberfläche des fertigen Betonteils. Und die empfindliche Umlaufanlage – das Herzstück der HBV-Decken-Produktion – verträgt Staub und Schmutz gleich noch weniger.

Das Problem mit der alten Methode

Lange setzte man bei Brüninghoff auf das Naheliegende: Einwegtücher, befeuchtet mit Schalöl. Das funktionierte, aber die optimalen Tücher waren es nicht, was jeder Betonwerker kennt. Das Problem war vielschichtig:

  • Einwegtücher erzeugen Abfall und müssen als gebrauchte Öllappen gesondert entsorgt werden – mit den entsprechenden Folgen für die Umwelt und Kosten.
  • Reinigungschemie und Wasser bedeuten zusätzlichen Aufwand in einem Umfeld, in dem Oberflächen trocken und makellos sein müssen.
  • Zu viel ebenso wie zu wenig Schalöl entscheidet über die Oberflächenqualität. Mit Tüchern ist das schwerer zu steuern.
  • Die alte Methode hinterließ Schlieren auf den Schalungen – wurden diese nicht entfernt, konnte das direkten Einfluss auf die Sichtbetonqualität haben.

Die Lösung: Leichtimprägniert. Trocken. Effektiv.

Die Brüninghoff Group setzt heute auf den Bodenwischer und den Handwischer von Lavans – insbesondere auf die leichtimprägnierte Variante mit 10 % Mineralölgehalt. Das Prinzip klingt simpel, ist aber clever durchdacht: Die mit Mineralöl imprägnierten Baumwollwischer nehmen Staub auf, ohne ihn aufzuwirbeln. Der Staub wird gebunden – gebundener Staub ist kein fliegender Staub, und fliegender Staub ist in einer Betonproduktion ein reales Gesundheits- und Qualitätsproblem.

Der leichtimprägnierte Wischer mit 10 % Mineralölanteil ist dabei genau die richtige Dosis: Genug Bindevermögen für feinen Betonstaub, aber nicht so ölig, dass Oberflächen verunreinigt werden. Dat is slim!

Einsatzgebiete bei Brüninghoff

  • Verschalungen: Vor jedem Guss müssen die Formen absolut sauber sein. Der Bodenwischer gleitet über großflächige Schalungen, der Handwischer erreicht Ecken, Kanten und schwer zugängliche Stellen.
  • Umlaufanlage: Die Maschinerie, die Holz-Beton-Verbunddecken durch die Produktionshalle bewegt, ist sensibel und teuer. Der Lavans-Wischer hält sie sauber – ohne Wasser oder Chemie.
  • Allgemeine Produktionsflächen & Hallenreinigung: Überall, wo Betonstaub anfällt, bindet die Putzeinheit den herumliegenden Staub – mit sichtbarer Verbesserung auch der Luftqualität in der Halle.

Die Ergebnisse: Was sich wirklich verändert hat

1. Zeitersparnis von ca. 20 % pro Schalung

Der messbarste Effekt ist auch der direkteste: Das Team reinigt jede Schalung ca. 20 % schneller als mit der alten Methode. In einer laufenden Fertigungsstraße, in der Takt und Durchsatz zählen, ist das ein echter Wettbewerbsvorteil.

2. Schlierenfreie Oberflächen – sichtbar bessere Betonqualität

Die hervorragenden Reinigungseigenschaften des Wischers zeigen sich im Endprodukt: Überschüssiges Öl wird gezielt abgetragen, nicht verteilt. Das Ergebnis sind schlierenfreie Schalungsoberflächen – und damit eine deutlich verbesserte Sichtbetonqualität, die keine aufwendige Nacharbeit mehr erfordert.

„Die Reinigungseigenschaften in der Schalung sind hervorragend. Überschüssiges Öl wird sauber abgetragen – keine Schlieren, bessere Oberflächen. Das spürt man direkt im Endprodukt.“

3. Verbesserte Luftqualität in der Halle

Ein oft unterschätzter Faktor: Die Putzeinheit bindet den herumliegenden Staub auf den Produktionsflächen, anstatt ihn aufzuwirbeln. Die Folge ist eine bessere Luftqualität in der Halle – mit direktem Nutzen für Mitarbeitergesundheit und Maschinenpflege.

4. Geringere Entsorgungskosten

Gebrauchte, chemisch behandelte Öllappen müssen als Sondermüll entsorgt werden – das ist aufwendig und teuer. Mit den Lavans-Wischern, die gewaschen und wiederverwendet werden, entfällt dieser Posten. Eine nachhaltigere Lösung, die sich auch rechnerisch auszahlt.

5. Mehr Freude bei der Arbeit

Die Umstellung auf die Lavans-Wischer hat die Akzeptanz der Reinigungsarbeit spürbar erhöht. Saubere Mittel, klare Handhabung, sichtbarer Erfolg: Das motiviert.


Fazit

Einfach. Sauber. Gewoon praktisch.

Manchmal ist die beste Lösung nicht die komplizierteste. Die Brüninghoff Group hat mit dem Lavans-Wischer ein Reinigungssystem gefunden, das dazu beiträgt, die hohen Qualitätsanforderungen der Unternehmensgruppe umzusetzen – ohne Wasser, ohne Chemie, ohne Kompromisse bei Qualität oder Nachhaltigkeit. Circa 20 % schneller, schlierenfreier Sichtbeton, bessere Luftqualität, niedrigere Entsorgungskosten und ein Plus für die Mitarbeiter: Das ist kein Zufall, das ist niederländische Ingenieurskunst mit 95 Jahren Erfahrung.

Seit 1928 entwickeln wir in Helmond Wischer, die genau dort funktionieren, wo andere Lösungen scheitern – in der Industrie, in der Logistik, in der Produktion. Überall, wo Staub und Sauberkeit kein Widerspruch sein dürfen.